
Ostrovany haben aus eigenen Mittel im Jahr 2009 Mauer gebaut um die Roma- Siedlung von übrigen Einwohnern des Dorfes abzutrennen. Die Besitzer der Gärten wurden somit vor Dieben aus Roma- Siedlungen in Ostrovany geschützt.
Es war eine Maßnahme der Gemeinschaft infolge der hohen Kriminalität. Die Zustimmung der Roma -Minderheit war nicht notwendig, da die errichteten Hütten der Roma illegal gebaut worden sind.
Das Zentrum für Menschenrechte sollte demnach prüfen, ob mit der Maßnahme der Verwaltung (Bau des Mauers) verbundene Nachteile schwerwiegender sind als ihr Nutzen.
In Ostrovany ist durch den Bau des Mauers Kommunikation zwischen Roma – Minderheit und den Rest der Bevölkerung völlig gestört. Die Zukunft zeigt, ob Betonwand von Nutzen ist.
„Bau des Mauers ist auch eine Art der Machtlosigkeit der Behörde. Da das Antidiskriminierungsgesetz keine Norm beinhaltet, die man für den genannten Fall nutzen könnte, handelt sich hier um keine Diskriminierung“, so die Stellungnahme des Zentrums für Menschenrechte.
Durch bessere Kommunikation der Roma Minderheit und den Rest der Bevölkerung, Vermeidung der Ausgrenzung der Roma Bevölkerung, bessere Arbeit der Polizei hätten viele Probleme vermieden werden können.
Die Verbesserung der Arbeits- und Lebenssituation der Roma, war schon im Jahr 2006 Priorität des Wahlprogramms der jetzigen Regierung.
Die Tatsache jedoch ist, dass 180 Millionen Euro aus dem Europäischen Fond für diese Zwecke bereitgestellt sind, nicht aber für diese Zwecke auch ausgegeben worden sind.
Somit vermehren sich die Spannungen zwischen der Mehrheit und der Roma.
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